MOAYAD

REISE MIT HINDERNISSEN

MOAYAD

REISE MIT
HINDERNISSEN

VOM ANKOMMEN UND WEITERGEHEN

VOM ANKOMMEN
UND WEGGEHEN

Diese Dokumentation erzählt die Geschichte eines jungen Schauspielers, der über Syrien, die Türkei, Griechenland und Österreich nach Berlin kam – allein, noch minderjährig, mit einem klaren Ziel: Sprache lernen, ankommen, weitermachen. Sein Weg nach Europa dauerte zwei Jahre. Er führte über Grenzen, über das Meer, durch Unsicherheit, Trennung und Monate in einem griechischen Gefängnis, ohne dass seine Familie wusste, wo er war. In Berlin begann für ihn ein neuer Abschnitt. Die deutsche Sprache wurde zur Voraussetzung für Orientierung, Selbstständigkeit und schließlich auch für seinen künstlerischen Weg. Nach dem Abitur bewarb er sich an der Universität der Künste Berlin für Schauspiel, einem der begehrtesten Studiengänge mit nur wenigen Plätzen und einer großen Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern. Beim ersten Versuch erreichte er bereits die Endrunde, wurde aber nicht aufgenommen. Ein Jahr später trat er erneut an – und bestand.

Der Film begleitet nicht nur eine Fluchtgeschichte, sondern vor allem den Moment, in dem aus Überleben wieder Zukunft wird. Im Mittelpunkt steht ein junger Mensch, der sich trotz Brüche, Umwege und Rückschläge ein Ziel bewahrt hat. Der Augenblick, in dem er seinen Namen auf der Liste der aufgenommenen Studierenden liest, wird für ihn zu einem Wendepunkt: ein Zeichen dafür, dass Beharrlichkeit, Arbeit und Hoffnung tragen können. Entstanden ist eine ruhige, persönliche Dokumentation über Herkunft, Verlust, Sprache, Kunst und den Willen, das eigene Leben neu zu entwerfen. Sie zeigt nicht das große politische Schlagwort, sondern eine konkrete Biografie – nah, direkt und ohne Pathos.